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Die innovative Klima-Kompakt-Zentrale setzt sich prinzipiell aus einer
gasmotorbetriebenen Wärmepumpe mit nachgeschaltetem
Klima-Kompakt-Zentralgerät bzw. Klimasplitgeräten zusammen. Zur Regelung
kommen integrierte Steuer- und Regelsysteme zum Einsatz. Als
Energieträger ist der Einsatz von Erd- bzw. Flüssiggas möglich.
Die Aufstellung der Gasmotorwärmepumpe ist im Außenbereich der Gebäude
bzw. Einrichtungen vorgesehen
Durch Nutzung der Umgebungs- und Fortluft wird erreicht, dass der Einsatz an
Primärenergie gegenüber den bekannten Energieversorgungsanlagen wesentlich
reduziert werden kann.
Am Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik an der Otto von
Guericke Universität Magdeburg wurde eine umfassende energetische Analyse
durchgeführt.
Mit einer Heizzahl von 1,4 ist die innovative Klima-Kompakt-Zentrale allen
herkömmlichen Gebäudeheizungen überlegen. Die Gasmotorwärmepumpe
erreicht einen COP-Wert von 4,55.
Durch die Verwendung der Motorwärme kann die volle Heizleistung bis zu
einer Außentemperatur von -20°C garantiert werden. Die maximale
Vorlauftemperatur beträgt 55°C.

Mit der Gasmotorwärmepumpe können folgende
Betriebszustände realisiert werden:
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Sommerbetrieb |
Winterbetrieb |
Übergangsbetrieb |
- Kühlen
- Brauchwassererwärmung mit
Abwärme der Kühlung bzw.
Abwärme des Motors
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- Heizen
- Beheizen nicht klimatisierter
Räume
- Brauchwassererwärmung mit
der Abwärme des Motors |
- wechselnd Kühlen und Heizen
- Beheizen nicht klimatisierter
Räume
- Brauchwassererwärmung mit
der Abwärme des Motors |
Blockschaltbild
einer innovativen Klimakompaktzentrale
Die Gasmotorwärmepumpe in Verbindung mit dem Klima-Kompakt-Zentralgerät
ist das System, mit dem man in idealer Weise auf die steigenden
Energiepreise reagieren kann.
Zusätzlich zu den Einsparungen, die durch den Einsatz der
Gasmotorwärmepumpe erreicht werden, wird im Winter durch einen
Wärmetauscher die Energie der Fortluft an die Frischluft abgegeben.
Es entstehen keine Energieverluste durch das Öffnen von Fenstern.
Natürlich können auch alle Vorteile einer Lüftungsanlage genutzt
werden:
- Be- und Entfeuchtung der Raumluft
- Luftaufbereitung
- Filterung durch Ad- bzw.
Absorbtionsfilter (Qualitätsverbesserung der Raumluft)
- UV-Bestrahlung
(Verbesserung der Lufthygiene)
- O2-Anreicherung der Zuluft
- Abluftabfuhr (z.B. in Küchen) Damit wird eine sichere
Erfüllung der Hygienerichtlinien nach H 6021 und VDI 6027
gewährleistet.
Prinzipiell ist zu bemerken, dass beim Einsatz eines
Klima-Kompakt-Zentralgerätes Kanalsysteme erforderlich sind.
Das eingesetzte Steuer- und Regelungssystem bietet verschiedene
Optionen, die individuell angepasst werden können.
Es bietet zahlreiche Möglichkeiten der Bedienung, Wartung,
Datenerfassung und Datenbereitstellung.
Die Bedienung kann über ein Telefonnetzwerk, Intranet und Internet
erfolgen und über eine Internetseite realisiert werden, so dass sie vom
PC, Laptop und Handheld möglich ist.
Eine Langzeitdatenerfassung wird von dem System ebenfalls unterstützt.
Die Daten werden in Form von gängigen Datenbanksystemen bereitgestellt.
Unter Zugrungelegung der spezifischen Kundenanforderungen erfolgt bei
Anfrage durch das Unternehmen Wärmetechnik Quedlinburg, Klimabau GmbH,
die Ausarbeitung der für den Anwendungsfall effektivsten Systemlösung.
Diese wird mit Aussagen zur Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebes
unterlegt.
Bei Entscheidung des Kunden für die angebotene Lösung liegen
Konstruktion, Fertigung und Montage der Anlage in den Händen unseres
ing.-techn. Personals und unserer qualifizierten Fachkräfte.
Nach der Fertigstellung der Anlage beim Kunden
erfolgt nach erfolgreicher Abnahme und Inbetriebsetzung eine umfassende
Einweisung zur Betriebsführung. Grundlage dazu bilden die
Anlagendokumentation und die Betriebsvorschrift, die dem Kunden
ausgehändigt werden.
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